Was machen französische Schüler, wenn die Schweinegrippe sich ausbreitet? Sich mental auf ein Fernstudium vorbereiten. Die Fernlern-Methode, die von privaten Hochschulen seit Jahren angewandt wird, soll Frankreichs Schulbetrieb im Ernstfall aufrecht erhalten, wie bildungsklick berichtet. Anders als gut organisierte und routinierte Fernunis sollen die Schulen allerdings noch ganz andere Kanäle als das Internet nutzen (Bildungsklick benutzt auch den Satz “Schulbetrieb irgendwie aufrechterhalten”): Lerninhalte sollen auch per Radio und Fernsehen vermittelt werden. Dabei fällt mir gerade auf: Gibt es eigentlich das gute alte Schulfernsehen noch, das mich früher auf dem Laufenden halten sollte, wenn ich mit Zwieback auf dem Wohnzimmersofa lag? In Frankreich im Schweinegrippe-Fall jedenfalls wieder: Organisiert habe man quasi schon alles. Auch in Deutschland wird an E-Learning-Plattformen gebastelt. Mal sehen, ob bewährte Modelle Einzug halten in das Notfallsystem…
28. August 2009
Schulfernsehen bei Schweinegrippe: Frankreich probt E-Learning
« Wenig Theorie, viel Praxis: IBS informiert über Studienangebot – Rabbiner im Fernstudium: Was geht per Skype, was nicht? »
Keine Kommentare »
Noch keine Kommentare
RSS Feed für Kommentare zu diesem Artikel. | TrackBack URI
